Vergaberecht: BDE unterstützt die Berücksichtigung von Umweltaspekten im Vergabeverfahren

Die Europäische Kommission hat das Ziel, gemeinsame Kriterien für das umweltorientierte öffentliche Beschaffungswesen festzulegen. Dazu soll eine Mitteilung der Europäischen Kommission von Juli 2008 Orientierung geben, wie die Auswirkungen des Verbrauchs des öffentlichen Sektors auf die Umwelt reduziert werden können und wie „Green Public Procurement“ für mehr Innovationen in Umwelttechnologien und in umweltgerechte Dienstleistungen genutzt werden kann. Umweltbelange lassen sich gemäß der Vergaberichtlinie (Richtlinie 2014/24/EU) in allen Phasen eines Vergabeverfahrens berücksichtigen. Der BDE unterstützt die Einbeziehung von Umweltbelangen in Vergabeverfahren im Bereich der Entsorgungswirtschaft ausdrücklich. Green Public Procurement ist eine große Chance für private Entsorgungsunternehmen, sich im Wettbewerb besser zu positionieren. Die Europäische Kommission befindet sich derzeit in Überlegungen zur Neuauflage der Mitteilung von Juli 2008. In der Mitteilung aus 2008 ist die Entsorgungswirtschaft noch nicht als einer der zehn Schwerpunktbereiche enthalten. Der BDE wird sich jedoch in den Prozess des Entwurfs einer neuen Mitteilung einbringen und sich für die Aufnahmen der Entsorgungswirtschaft als einer der Schwerpunktbereiche einsetzen.

Ansprechpartner

Matthias Pflüger, LL.M.

Matthias Pflüger, LL.M.

Tel: +32 254 838 94

E-Mail: pflueger@bde.de