Mobile Toiletten verhindern Krankheiten in Flüchtlingsunterkünften

05.10.2015

„Mobile Toiletten sind die einzige schnell zur Verfügung stehende Alternative, um in dieser akuten Versorgungsnotlage hygienische Mindeststandards so lange zu gewährleisten bis Sanitärcontainer oder ortsfeste Sanitäreinrichtungen errichtet sind“, erklärt BDE-Sprecher Ronald Philipp. In der aktuellen Flüchtlingskrise ermöglichen sie die bedarfsgerechte Bereitstellung von Sanitäreinheiten. Ihre Mindestzahl in Relation zu der erwarteten Anzahl an Nutzern regelt die europäische Norm DIN EN 16194.

Mobile Toiletten können in dieser Ausnahmesituation jedoch nur eine kurzfristige Lösung sein. Die Branche arbeitet deshalb mit Hochdruck daran, die Übergangsphase bis zur Errichtung mobiler Sanitärcontainer so kurz wie möglich zu halten. Diese Sanitärcontainer, die sowohl über Toiletten als auch Wasch- und Duschmöglichkeiten verfügen können, sind allerdings ein Nischenprodukt. Häufig müssen sie erst produziert werden, weil sie nur in begrenzten Stückzahlen zur Verfügung stehen.

Mobile Sanitäreinrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für ein Mindestmaß an Lebensqualität, verhindern die Verbreitung von Krankheiten und schützen die Umwelt. Sie werden vor allem als Ergänzung zum bestehenden Netz fest installierter Einrichtungen verstanden und ganzjährig beispielsweise auf Baustellen eingesetzt. Ihre fachgerechte Entsorgung bewahrt das Grundwasser sowie die Tier- und Pflanzenwelt zudem vor ungeklärten Abwässern.



Kontakt
Ronald Philipp

Kommunikation Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 30 5900335-20
E-Mail: philipp@bde.de

Download als PDF
Zurück zur Übersicht