Nationale Umsetzung der IED

Der Fachbereich beschäftigt sich mit den wesentlichen Anforderungen der Industrie-Emissions-Richtlinie (IED), die national umgesetzt werden müssen. Dazu gehören z. B. die Vorgaben zur Überwachung und Prüfung der umweltrelevanten Wirkungen von IED-Anlagen durch die Vollzugsbehörden, die Vorlage eines Ausgangszustandsberichtes (AZB) im Rahmen von Anlagengenehmigungen, die neue Rechtsverbindlichkeit der Schlussfolgerungen aus den Merkblättern zur besten verfügbaren Technologie (BVT) sowie die Novellierung der TA-Luft. Gerade die Aufwertung der BVT-Merkblätter und deren Zugrundelegung in zukünftigen Genehmigungsprozessen werden sich massiv auf den Anlagenbestand auswirken, wenn hier nicht von Anfang an der Praxisbezug zur nationalen Anlagentechnik hergestellt ist. Daher bringen sich Vertreter des Fachbereiches intensiv in die europäischen Revisionsprozesse der besten verfügbaren Technologie zur Abfallbehandlung und Abfallverbrennung (Waste Treatment BREF und Waste Incineration BREF) ein.

Weiterhin stehen wir in einem engen Austausch mit der nationalen Koordinierungsstelle, dem Umweltbundesamt in Dessau und der FEAD mit dem Ziel, die nationalen Anlagentechniken europäisch festzuschreiben und somit die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Binnenmarkt zu erhalten und auszubauen.


PM zur Anpassung der 4. BImSchV_13.03.2015

BDE-StN_LABO-Arbeitshilfe AZB_29.05.2013
Musterschreiben zum AZB, BDE-direkt vom 04.07.13

Vorsitzender

Bernd Fleschenberg

Bernd Fleschenberg

Ansprechpartnerin im BDE

Sandra Giern

Sandra Giern

Tel: +49 30 590 03 35-40

E-Mail: giern@bde.de