Elektronische Meldeverfahren werden immer bedeutender. Der Arbeitskreis kümmert sich um grenzüberschreitende europaweite Praxistauglichkeit

Die elektronische Kommunikation zwischen Wirtschaft und Verwaltung ist ein wesentlicher Punkt bei der Entsorgung gefährlicher Abfälle gemäß des elektronischen Abfallnachweisverfahrens (eANV). Probleme, die sich aus den gesetzlichen Anforderungen für die Mitgliedsunternehmen des BDE ergeben, werden in diesem Gremium gesammelt und im konstruktiven Austausch mit den Vollzugsbehörden und Ministerien der Länder sowie dem Bundesumweltministerium besprochen und geklärt. Über das Thema eANV hinaus treten neue Diskussionen z. B. zur elektronischen Notifizierung und zur elektronischen Übertragung der betrieblichen Stamm- und Berichtsdaten auf (XU- Betrieb etc.), die vom BDE frühzeitig begleitet werden müssen und aktuell den Schwerpunkt der Arbeit des Gremiums bilden. In Zukunft werden die Berichtspflichten zunehmend elektronisch abgebildet. Diese Umstellung von Papier auf ein elektronisches Verfahren ist im Bereich überregionaler Abfallentsorgung nur dann praxistauglich, wenn die Vorgaben einheitlich sind. Der BDE wird sich deshalb auf europäischer und nationaler Ebene aktiv in die Diskussionen über die elektronische Notifizierung und weitere elektronische Berichtspflichten einbringen.

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Vorsitzender

Dirk  Varlemann

Dirk Varlemann

Ansprechpartnerin im BDE

Sandra Giern

Sandra Giern

Tel: +49 30 590 03 35-40

E-Mail: giern@bde.de