Umweltdienstleister und WWF bergen Geisternetze aus der Ostsee

02.10.2015

BDE-Präsident Peter Kurth: „Jährlich gelangen etwa 10 000 Geisternetze in die Ostsee, welche von Fischereischiffen losgerissen wurden.“ Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit über 640 000 Tonnen Geisternetze in die Weltmeere gelangt sind. „Die herrenlos umhertreibenden Fischernetze gefährden Meeressäuger, Seevögel und Fische. Wir begrüßen es außerordentlich, dass sich die Tönsmeier-Gruppe dem WWF-Projekt angeschlossen hat und nach Verwertungswegen für gesammelte Fischernetzteile forscht. Diese Kooperation zeigt eindrucksvoll, dass Umweltwirtschaft und Umweltverbände zum Schutz der Ostsee als gemeinsames Ziel ihre Kräfte bündeln“, so Peter Kurth weiter.

Die Kooperation zwischen der Tönsmeier-Gruppe und dem WWF ist die erste eines Unternehmens der Kreislaufwirtschaft mit Deutschlands größtem Umweltverband. Zunächst sollen Informationen über Zusammensetzung, Größe und Verschmutzungsgrad der geborgenen Netze gewonnen werden. Diese Daten fließen anschließend in die Entwicklung einer Verwertungsstrategie ein. Ein Ziel des gemeinsamen Projektes soll es sein, den größtmöglichen Anteil als Sekundärrohstoff im Produktionskreislauf zu belassen und den Verbrauch natürlicher Rohstoffvorkommen zu verringern.



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Ronald Philipp

Kommunikation Presse- und
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