Die Menge mineralischer Abfälle ist riesig. Eine neue Verordnung für Ersatzbaustoffe ist deshalb dringend nötig. Außerdem ist eine Harmonisierung mit dem Deponierecht erforderlich.

Hauptaufgabe des Arbeitskreises ist die Begleitung der „Mantelverordnung zur Festlegung von Anforderungen für das Einbringen oder das Einleiten von Stoffen in das Grundwasser, an den Einbau von Ersatzbaustoffen und für die Verwendung von Boden und bodenähnlichem Material“. Damit soll eine neue Verordnung geschaffen werden, die die Umweltanforderungen für den Einbau von recycelten mineralischen Baustoffen in technische Bauwerke regelt. Darüber hinaus soll die Deponie-, Grundwasser- und Bundesbodenschutzverordnung geändert werden.

Der Arbeitskreis fordert eine Harmonisierung der Anforderungen nach Deponierecht und der geplanten Verordnung zu Ersatzbaustoffen, damit an die Verwertung auf Deponien gleiche gesetzliche Anforderungen gestellt werden wie bei der Verwertung außerhalb von Deponiestandorten. Der Arbeitskreis begrüßt ausdrücklich die Schaffung der geplanten Ersatzbaustoffverordnung, da das Regelwerk den größten Massenstrom an Abfällen, die mineralischer Art sind, bundesweit einheitlich regeln soll.


Die Mitglieder des Arbeitskreises tauschen sich auch über technische und rechtliche Fragestellungen auf allen Gebieten des Baustoffrecyclings und der –verwertung sowie der Deponieeinrichtung, des Betriebes, der Nachsorge, der Stilllegung und der Deponiesicherheit aus. Er diskutiert und vertritt diese Themenkomplexe gegenüber den Vollzugsbehörden und Ministerien der Länder und des Bundes.

Der Arbeitskreis ist auch auf europäischer Ebene im gleichnamigen FEAD-Ausschuss Landfilling vertreten und bespricht dort mit ausländischen Kollegen die Umsetzung europarechtlicher Vorgaben für Aufnahmekriterien auf Deponien.

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Vorsitzender

Thomas Fremmer

Thomas Fremmer

Ansprechpartnerin im BDE

Sandra Giern

Sandra Giern

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