Erhalt der stofflichen Klärschlammverwertung

In Deutschland fallen jährlich rund zwei Millionen Tonnen Klärschlamm-Trockenmasse an, die etwa zur Hälfte stofflich und zur Hälfte energetisch genutzt werden. Erstmalig ist bundesweit im Gespräch, einen Ausstieg aus der direkten landwirtschaftlichen Klärschlammnutzung zu Düngezwecken festzulegen.

 
Der BDE setzt sich bei den laufenden Novellierungen der abfall- und düngerechtlichen Vorgaben für die Weiterführung einer qualitativ hochwertigen und gütegesicherten Klärschlammdüngung mit Spurenstoff-Monitoring ein. Insbesondere vor dem Hintergrund des Phosphor-Recyclings hat der direkte Einsatz solcher Klärschlämme in der Landwirtschaft einen weiterhin hohen Stellenwert.


Die Auffassung, dass die stoffliche Verwertung qualitativ hochwertiger Schlämme fortgeführt werden muss, wird von zahlreichen betroffenen Akteuren des Wirtschaftskreislaufes geteilt. In einem gemeinsamen Eckpunktepapier zur Klärschlammstrategie sprechen sie sich darüber hinaus für mehr Rechts- und Planungssicherheit aus, die die Branche für Investitionen in die Entsorgungsinfrastruktur benötigt.

Vorsitzender

Aloys Oechtering

Aloys Oechtering

Ansprechpartnerin im BDE

Dr.-Ing. Annette Ochs

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