Alte Elektro- und Elektronikgeräte sollen besser recycelt werden. An der Rücknahme der Geräte soll sich auch der Handel beteiligen. Durch dieses Schlupfloch könnten große Mengen wertvoller Rohstoffe verloren gehen. Problematisch wäre auch, wenn die Aufarbeitung der Altgeräte nicht von zertifizierten Betrieben übernommen würde.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die nationale Umsetzung der neuen europäischen WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment), das ElektroG2. Für die Elektrorecycler ist mit der Novelle das wesentliche Ziel verbunden, möglichst größere Mengen alter Elektro- und Elektronikgeräte einem qualitativ hochwertigen Recycling in zertifizierten Erstbehandlungsanlagen zuzuführen. Zwei Hauptthemen sind dabei maßgebend: zum einen die geteilte Produktverantwortung in Form der Optierungsmöglichkeit für die Kommunen und zum anderen die Verpflichtung des Handels zur Rücknahme von alten Elektrogeräten. Im Fall der Optierungen soll künftig gelten, dass Kommunen für ihre Mengen einer strengeren Meldepflicht unterliegen. Damit würde klar geregelt, dass derjenige, der Mengen erfasst, diese in jedem Fall an die Stiftung Elektroaltgeräte melden muss. Dieses Verfahren würde ein hohes Maß an Transparenz bei der Erfassung und Verwertung dieses Mengenstroms sicherstellen.

 

Elektrorecycling

Mehr
 
11.03.2015 | Download

Entwurf zum Beschluss des Bundeskabinetts zur Novellierung des Elektroaltgerätegesetzes

 
31.03.2014 | Download

Stellungnahme des BDE e.V. zum Entwurf eines novellierten ElektroG

Vorsitzender

Gerhard Jokic

Gerhard Jokic

Ansprechpartner im BDE

Dr. Andreas Bruckschen

Dr. Andreas Bruckschen

Tel: +49 30 590 0 335-31

E-Mail: bruckschen@bde.de