Preisschwankungen durch Rücknahmeverpflichtung der Kommunen

Kritisch bewertet der Arbeitskreis hingegen, dass für Kommunen der Zeitraum zur Selbstvermarktung von Elektroaltgeräten von einem auf zwei Jahre ausgedehnt werden soll. Dies würde Elektrorecycler dem Risiko hoher Rohstoffpreisschwankungen aussetzen. Der Vorteil gewonnener Planungssicherheit bei der Stiftung Elektroaltgeräte wäre über einen sehr langen Zeitraum allein von den Recyclern zu schultern. Die 2-Jahresfrist wäre vor diesem Hintergrund nur akzeptabel, wenn Preisanpassungen anhand eines Rohstoffpreisindex ermöglicht würden. Der BDE-Arbeitskreis begrüßt insbesondere die gemeinsame Erfassung der heutigen SG3 (Nichtbildschirmgeräte) mit der SG5 (Kleingeräte) in einer Sammelgruppe und die damit einhergehende gesonderte Erfassung der Bildschirmgeräte. Gleiches gilt für die separate Erfassung der Photovoltaik-Module. Die gemeinsame Erfassung von Nachtspeicherheizgeräten mit Haushaltsgroßgeräten stößt auf Grund der bekannten Gefährdungspotentiale auf Ablehnung.

Vorsitzender

Gerhard Jokic

Gerhard Jokic

Ansprechpartner im BDE

Dr. Andreas Bruckschen

Dr. Andreas Bruckschen

Tel: +49 30 590 0 335-31

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