Die Entsorgungsfahrzeuge und das Umfeld sind für die Effizienz entscheidend. Neben verschiedenen Antriebstechniken, Maßen und Gewicht der Fahrzeuge sind auch die verkehrs- und arbeitsrechtlichen Vorschriften von besonderer Bedeutung.

Die Entwicklung der Abfallwirtschaft beinhaltet den stetigen Verbesserungsprozess eines elementaren Wirtschaftsfaktors. Derzeit werden in der Branche allein in Deutschland 250.000 Mitarbeiter beschäftigt und dabei mehr als 50 Milliarden Umsatz im Jahr erzielt. Durch das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz werden die Direktiven hinsichtlich eines effizienten und ökologischen Ressourceneinsatzes immer deutlicher, denn mit der Umsetzung der novellierten Abfallrahmenrichtlinie werden auch das produzierende Gewerbe und die Industrie stärker in eine umwelt- und klimapolitisch hochwertige Recycling- und Verwertungswirtschaft einbezogen, um im Sinne des Verursacherprinzips externe Effekte für die Umwelt möglichst gering zu halten.

 

Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Abfallwirtschaft, die verstärkt erhöhte Recyclingquoten anstrebt. Aktuell werden durch die Abfallwirtschaft in Deutschland bereits mehr als 50 % der Siedlungs- und Produktionsabfälle, über 80 % der Verpackungen und 86 % der Bau- und Abbruchabfälle wiederverwertet. Im Durchschnitt sind das mehr als 63 % des in Deutschland erfassten Abfalls. Die Erreichung höherer Recycling- und Verwertungsziele ist aufgrund der Endlichkeit der geringen Ressourcen in Europa und Deutschland und zum Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unabdingbar. Der dazugehörige Paradigmenwechsel in der Gesellschaft hinsichtlich eines erhöhten Umweltbewusstseins geht mit der Entwicklung der Abfallwirtschaft einher.

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15.12.2014 | Download

BDE/VKU-Broschüre
„Fahrzeuge und Behälter – Technische Übersicht und Standards“

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Herbert Nüdling

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