In der EU werden jährlich etwa 30 000 t Batterien verwertet. Die im BDE-Arbeitskreis Batterierecycling vertretenen Unternehmen repräsentieren 2/3 dieser europaweit gehandelten Mengen im Bereich des Batterierecyclings.

Die deutschen Rücknahmesysteme allein sammeln und verwerten etwa 16 000 t Batterien im Jahr. BDE-Mitgliedsunternehmen sammeln jährlich 11 000 t, sortieren
16 000 t und führen 22 000 t Batterien einer Verwertung zu.


Erklärtes Ziel des Arbeitskreises ist es, die Rücknahmequoten zu steigern und damit mehr Recycling zu ermöglichen. Dies soll in enger Kooperation zwischen Entsorgern, den Betreibern von Rücknahmesystemen und allen anderen in diesem Markt agierenden Akteuren ermöglicht werden. Das Handelsvolumen von Batterien und Akkumulatoren in Deutschland beträgt  pro Jahr ca. 25 000 Tonnen. Der Großteil  sind nicht wiederaufladbare Batterien, die am Ende ihrer Nutzungsdauer in Rücknahmesystemen erfasst und recycelt werden. Vorrangig fließen derzeit Eisen, Zink und Mangan in den Stoffkreislauf zurück.

 

Batterierecycling copy


Aktuell diskutiert der Arbeitskreis, wie mit den steigenden Mengen an Lithium-Ionen-Batterien in der Annahme, der Logistik und der Verwertung umzugehen ist. Bereits heute müssen  gestiegene Sicherheitsanforderungen berücksichtigt werden, um brennende Hochenergiebatterien zu vermeiden bzw. deren Brandrisiko zu minimieren. In diesem Zusammenhang hat der Arbeitskreis Batterierecycling viele Fragen mit Herstellern und Händlern, den Betreibern der Rücknahmesysteme, den Entsorgungsunternehmen und allen anderen Akteuren lösungsorientiert zu diskutieren. Das Ziel ist, eine Steigerung der Anlagensicherheit im Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien zu erreichen, denn die „E-Mobilität“ sorgt für einen massiven Anstieg der Menge an Lithium- Ionen-Batterien in der Entsorgungskette. Standard ist bereits die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus in Laptops, Tablets, Smartphones oder Handys.

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23.06.2015 | Download

Umgang mit Elektroaltgeräten, die Lithiumbatterien und -zellen enthalten

Vorsitzender

Holger  Kuhlmann

Holger Kuhlmann

Ansprechpartnerin im BDE

Sandra Giern

Sandra Giern

Tel: +49 30 590 03 35-40

E-Mail: giern@bde.de