Nicht immer enthält das Waste Treatment BREF den Stand der Dinge bei der besten verfügbaren Technik. Im Dialog mit der EU-Kommission ist der Arbeitskreis an der Revision der Inhalte beteiligt

Die EU-Kommission führt gemäß der Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IED) einen Informationsaustausch durch. Im Dialog werden mit den Mitgliedstaaten und der betroffenen Industrie die besten verfügbaren Techniken sowie die Überwachungsmaßnahmen erörtert. Die BREF-Dokumente sind Ergebnis dieses Dialogs. Die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten müssen bei Genehmigungen von Anlagen nach der IED bei den Emissionsgrenzwerten auf die BREFs Rücksicht nehmen. Eine der IED-Tätigkeiten ist die Beseitigung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von über 10 Tonnen pro Tag.

 

Untertageverbringung neu


Hierunter fallen spezielle Tätigkeiten wie die chemisch-physikalische Behandlung sowie die Verwertung/Rückgewinnung von anderen anorganischen Stoffen als Metalle und Metallverbindungen. Zur Herstellung des Versatzmaterials werden Abfälle chemisch-physikalisch in Konditionierungsanlagen vorbehandelt, um die notwendigen bauphysikalischen Eigenschaften zu erreichen. Diese Behandlungstechniken des Bergversatzes fallen unter die IED. Zwar ist dieses Verfahren bereits in dem BREF-Abfallverbrennung und -Abfallbehandlung genannt, allerdings wird die Materie nicht ausreichend erfasst und als beste verfügbare Technik gewürdigt. Der Arbeitskreis wirkt nun an der Revision des Waste Treatment BREF mit.

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Vorsitzender

Dr. Franz Xaver  Spachtholz

Dr. Franz Xaver Spachtholz

Ansprechpartnerin im BDE

Sandra Giern

Sandra Giern

Tel: +49 30 590 03 35-40

E-Mail: giern@bde.de